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Lage Geschichte Kiosk Naturpark Schlittenweg GallengrotteHägelesklinge Der Ebnisee liegt ca. 40 km nordöstlich von Stuttgart mitten im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Dieser Teil des Naturparkes wird auch als Welzheimer Wald bezeichnet. Er ist ca. 13 ha groß und liegt 474 m über NN. Über 250 Jahre alt ist er bereits, der Ebnisee. Für einen See wahrlich kein großes Alter, für einen künstlich angelegten See aber ganz beachtlich. 1745 wurde er gebaut um die Hölzer aus dem Welzheimer Wald nach Stuttgart und Ludwigsburg zu transportieren. Herzog Eberhard Ludwig benötigte das Holz um sein Schloß Favorite zu heizen. Das Holz wurde im Ebnisee gesammelt und dann über die Wieslauf und Rems in den Neckar geflößt. Mit der Inbetriebnahme der Remstal- und später der Wieslauftalbahn wurde die Flößerei 1861 eingestellt. Erst 1884 wurde die Wiederherstellung der Stauanlage von der Königlich Württembergischen Regierung genehmigt, aber nicht mehr zur Flößerei sondern zur Erholung der Stadtmenschen. Gastronomie und Hotellerie erlebten um die Jahrhundertwende dadurch einen großen Aufschwung. eine kleine Geschichte über den Ebnisee Der bekannteste der 3 Kioske am Ebnisee ist der Kiosk am Damm von Familie Wörner. Er ist ein über die Region hinaus bekannter Treffpunkt für Motorradfahrer. Am Nordufer des Ebnisees befindet sich der Kiosk der Fam. Rader Der Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald wurde 1979 als 60. Naturpark der Bundesrepublik Deutschland gegründet. Er liegt in einem einzigartigen Waldgebiet zwischen Stuttgart und Heilbronn. Mit einer Fläche von rund 904 qkm umfasst er den Welzheimer Wald, den Murrhardter und Mainhardter Wald sowie waldreiche Teile der Löwensteiner Berge. Die nördliche Grenze bilden die Waldenburger Berge. Der Naturparkverein Schwäbisch-Fränkischer Wald hat es sich zur Aufgabe gemacht, die reizvolle Landschaft im Naturpark in ihrer Eigenart und Schönheit als Heimat für die hier lebende Bevölkerung und als Lebensraum für die vielfältige einheimische Tier- und Pflanzenwelt zu pflegen, zu erhalten und zu entwickeln. Auf diesem Weg wurden die Holzstämme vom Nestelberg bei Sulzbach/Murr bis zum Ebnisee auf Schlitten transportiert Die Gallengrotte erreicht man über den Salbengehrenweg, der am Nordufer des Ebnisees beginnt. Ca. 300 m nach dem See biegt ein unbefestigter Weg am Waldrand nach rechts ab (Schild Gallengrotte). Denkmal für einen Landstreicher Das Naturschutzgebiet Hägelesklinge liegt zwischen Kaisersbach und Hellershof im Täle. Die Klinge wurde nach Johannes Hägele benannt, der am 21.03.1806 in Ebersberg geboren wurde. Er erlernte den Beruf des Webers und wurde später Soldat. Nach seiner Dienstzeit verlegte er sich aufs Einstehen. Einstehen nennt man das Übernehmen der Dienstzeit gegen Bezahlung. Neunmal soll er als Einsteher tätig gewesen sein, das ihm einiges an Geld einbrachte. Das lange Kasernenleben machte ihn verwegen und leichtsinnig, weshalb er auf die Schranne mußte. Später brannte er durch und versteckte sich in seiner Heimat, der später nach ihm benannten Klinge. Dort verbrachte er die nächsten Jahre bis er am 13.März 1859 um 16.00 Uhr in Ebersberg verstarb. Die Hägelesklinge besteht aus zwei Teilen, der eigentlichen Hägelesklinge und der Brunnenklinge.
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Siegfried Wagner |
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aktualisiert 21.05.2010 |
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